Wann ist eine Kachelofen-Zentralheizung empfehlenswert?

Für Häuser mit einem niedrigen Heizenergiebedarf ist eine Kachelofen-Zentralheizung
sinnvoll, da herkömmliche Kachelöfen zuviel Energie liefern. Es wird also mehr Wärme produziert als benötigt. Bei der Kombinationslösung wird ein gewisser Anteil der erzeugten Energie ins Heizwasser geliefert und die unmittelbare Erwärmung des Aufstellraumes reduziert sich.


Was ist eine Kachelofen-Zentralheizung?

Eine Kachelofen-Zentralheizung beinhaltet einen herkömmlichen Kachelofen und ein Heizwassersystem. Diese Kombination bewirkt, dass der umliegende Raum mit Strahlungswärme beheizt wird und gleichzeitig Heizwasser für die Erwärmung entfernter Räume und/oder Brauchwasser zur Warmwasserversorgung produziert wird.



Was ist eine Thermische Ablaufsicherung und wie funktioniert sie?

Das Absicherungssystem TAS besteht aus 3 Teilen – dem im Heizkessel integrierten Sicherheitswärmetauscher – dem Temperaturfühler – dem Ventil in der Kaltwasserzuleitung.
Der Temperaturfühler der Thermischen Ablaufsicherung prüft ständig die Kesselwassertemperatur. Falls diese über 97°C ansteigt, öffnet sich das Ventil, das an eine Kaltwasserleitung angeschlossen ist. Das Ventil lässt kaltes Wasser durch den Sicherheitswärmetauscher fließen, welches erwärmt wird und über eine Ablaufleitung in einen Abfluss geführt wird. Sobald der Kessel abgekühlt ist, schließt das Ventil und öffnet erst wieder wenn die Kesselwassertemperatur erneut über 97°C steigt.


Wie groß soll der Pufferspeicher sein?

Richtwert ist 55 Liter pro kW Nennwärmeleistung. Sinnvollerweise erfolgt die Auslegung durch den Fachmann unter Berücksichtigung der Anlagenkonzeption.